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Glossar

Systemische Kommunikation

Unter systemischer Kommunikation wird eine achtungsvolle anerkennende und gemeinschaftlich ausgerichtete Kommunikation verstanden. Sie ist bejahend und lässt jedem seine Würde. Und doch bleibt die Aussagekraft des Inhaltes klar und bestimmt. Sie basiert auf einer positiven Wertehaltung. Das Lernen und Anwenden von systemischer Kommunikation stärkt die positiven persönlichen Einstellungen und steigert die friedliche Konfliktfähigkeit. Ebenso ist sie in ihrer Anwendung für eine klare und friedvolle Kommunikation in allen Arten von sozialen Systemen äußerst förderlich. Somit hat systemische Kommunikation eine doppelt positive Wirkung – auf persönlicher und auf Systemebene.

Auf persönlicher Ebene sorgt systemische Kommunikation für mehr Ausgeglichenheit und fokussiert die persönlichen Energien auf das wesentliche, wodurch mehr Ruhe und Konzentration ermöglicht wird. Das wiederum steigert die Lebensqualität sowie die Leistungsfähigkeit.

Auf Systemebene sorgt systemische Kommunikation für ein anerkennendes und konstruktives Umfeld, wo neben Lob auch Klarheit und Feedback auf eine würdigende Weise Motivation, Teamgeist und Zugehörigkeit zum System stärken. Dadurch wird in Systemen auch die Einhaltung der systemischen Ordnungen unterstützt, die einen kompakten Zusammenhalt (z.B in Familien) oder einen hohen Leistungsgrad (z.B. in Organisationen) bewirken.