Berufliche Anliegen sind ein sehr weit verbreitetes Thema und bieten sich für eine Aufstellung geradezu an. Dabei ist zum einen bezeichnend, dass die wir Verstrickungen und Beziehungsmuster, die aus der Familie mitgebracht werden, im beruflichen Kontext in den Beziehungen zu unseren Vorgesetzten und KollegInnen wiederholen. Dies kann schnell zu einer explosiven Mischung entarten und endet oft in einer Kündigung.
Zum anderen ergreifen wir manchmal aus übernommenen Aufträgen aus der Familie einen Beruf, der uns zuwider strebt und aus dem wir trotz Widerstand und möglicher Erfolglosigkeit nicht aussteigen können, obwohl wir im tiefen Inneren gar keinen Sinn darin sehen.
Vor allem widerkehrende Schwierigkeiten im Beruf, die nicht mit sachlichen oder mit Qualifikationsmängeln zu erklären sind, deuten auf eine Wiederholung von in der Kindheit gelernten Beziehungsmustern hin, die in Aufstellung gelöst werden können:
- Häufige Konflikte mit Vorgesetzten
- Probleme mit Kollegen
- Dauerhafte Erfolglosigkeit, Karrierebrüche
- Anhaltende Gefühle von Be- und Überlastung,
- Burnout
- Mobbing