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Glossar

Aufstellungen

siehe auch >Systemische Arbeit > Systemische Aufstellungen

Aufstellungen können für alle Probleme und Zusammenhänge eingesetzt werden: Man unterscheidet im wesentlichen zwischen:

 

Aufstellungen zeigen die tiefe unbewusste Beziehungsebene innerhalb eines Systems, sei es einer Familie, eines Unternehmens oder einer anderen Organisation. Voraussetzung für eine systemische Aufstellung ist ein spezielles Anliegen oder eine Frage, die gelöst werden soll.
Methodisch wird das entsprechende System durch fremde Menschen repräsentiert. Sie fungieren als sogenannte Stellvertreter. Sie werden nach einem gefühlten inneren Bild des aufstellenden Klienten im Raum platziert. Die Positionen der Stellvertreter in dieser Anfangskonstellation, was sie in dieser Position empfinden, in welcher Nähe oder Distanz sie zueinander stehen, gibt bereits oft wichtige Einsichten und Impulse, wie es um die entscheidenden Beziehungen in diesem System steht. In weiterer Folge führen systemdynamische Veränderungen in der Aufstellung zu einem Lösungsbild. Dieses beinhaltet die Bedingungen für eine konstruktive Lösung des Anliegens oder der gestellten Frage. Diese Lösung wird vor allem in Familien oft als tiefgreifendes Erlebnis erfahren. Bei Organisationen zeigen sich Lösungen eher pragmatisch, jedoch ebenso wirkungsvoll.

Aufstellungen zeigen, wer in seinem System innerlich nicht an seinem Platz steht und was ihn/sie daran hindert. Aufstellungen bieten auch die Möglichkeit, solche gestörten Beziehungen wieder in Ordnung zu bringen, damit jedes Familien- oder Firmenmitglied seinen Platz einnehmen kann.

Zum Unterschied dazu sind Kommunikations- und Interaktionsmuster meist nur die oberflächlichen „Symptome“ dazu. Aufstellungen können neben der Gruppenform auch in Form von Einzelaufstellungen mit Figuren gemacht werden. Die Aufstellungsarbeit kann neben den oben genannten Haupteinsatzgebieten auch für weitere Themen hilfreich eingesetzt werden (z.B. Supervision, Motivation, Ideenfindung, etc.)