Das Festhalten am (noch) Mehrheits-Denkmodell des Ursache – Wirkung (Handlung für Erfolg) Prinzips hinterlässt im Berufsalltag immer tiefere und zunehmend unübersehbare Spuren bei Mensch, Wirtschaft und Gesellschaft und Umwelt. Stress, Burnout, Mobbing, Unproduktivität, Illoyalität, etc. sind die Folge. Dazu einige Fakten:
Österreich:
Krankenstandstage und Frühpensionierungen aufgrund psychischer Erkrankungen in 15 Jahren verdoppelt –stop! Von 4 Mio Beschäftigten ca. 25% chronisch müde – stop! Davon 20% akut Burnout gefährdet – stop! Nur ein Viertel wird wieder arbeitsfähig – stop! Jährliche Kosten: ca. EUR 4 Mrd. Wirtschaftentgang und 2,2, Mrd. direkte Behandlungskosten – stop! Einsamkeitsrate trotz Wohlstandsspitze bei über 10% - stop! Tendenz stark steigend – stop!
Der Mensch ist ein soziales Beziehungswesen! Es scheint, wir haben es schon vergessen. Die „Ressource“ Beziehung des Menschen zur Aufgabe, zu Kollegen, zum Unternehmen, zum Kunden, zum Produkt, etc. wird kaum beachtet, obwohl wir über 50% unseres Lebens im Berufsalltag verbringen.
Doch die Ansprüche von Gesellschaft und Wirtschaft ändern sich. Erfolgreiche Unternehmer werden künftig auf diese Quellen und Wettbewerbsvorteile nicht verzichten können. Beziehungsmanagement bedeutet ein Umdenken auf ganzheitliche Unternehmensführung. Exzellente Unternehmer wissen das und investieren schon jetzt in ihr Beziehungsmanagement; eine Investition, die sich mehrfach und langfristig auf jeden Fall bezahlt macht.
Unter Beziehungsmanagement verstehen wir die Optimierung der inneren Beziehungsstruktur in einem Unternehmen – Beziehung zwischen Menschen, zur Aufgabe, zu den Zielen zur Unternehmenstätigkeit.
Grundlage der Analyse dafür sind die systemischen Ordnungen der Zugehörigkeit, dem Ausgleich von Geben und Nehmen sowie Werte und Rangfolge.
Eine Beziehungsstruktur ist dann optimal, wenn alle Systemmitglieder „ihren Platz“ im Sinne dieser Ordnungen im Organisationssystem einnehmen. Dazu zählen der Chef und alle Mitarbeiter ebenso wie Kunden, Lieferanten und andere relevante Zielgruppen. Beziehungsmanagement ist ein anderes Hinschauen auf den Weg zum Erfolg.
Beziehung im Businesskontext heißt: gegenseitiger Umgang durch Respekt, Anerkennung, Integration und Klarheit und hat nichts mit „einander lieb haben“, oder „Kuschelkurs“ zu tun. So betrachtet ist innere Beziehungsstruktur das Rückgrat und der Stabilisator eines Unternehmens. Darin zeigen sich die Qualität von Motivation, Innovation, Loyalität und Verlässlichkeit eines Teams. Sie ist die Brücke zwischen Handlung und Erfolg. Ihre Festigkeit entscheidet über den Grad des Erfolgs. Gerade in Krisenzeiten und Veränderungsprozessen wird das sehr deutlich.
Beziehungsstrukturen werden häufig als nicht messbar abgetan und daher im Wirtschaftsleben immer noch ausgeblendet oder ihre Bedeutung völlig unterschätzt. Deshalb bleiben „Produktivitätssteigerungsprojekte“, die um teures Geld nur auf der Fach-, Prozess- oder Kostenbeurteilungen geführt werden, häufig ohne Erfolg.
Der Grad der Sympathie und Zugehörigkeit, ein entsprechender Leistungsausgleich sowie eine gemeinsame Wertestruktur „machen“ ein gutes oder schlechtes Arbeitsumfeld und entscheiden letztendlich über die Qualität der Arbeitsleistung und des Erfolgs.
Eine gute Beziehungsstruktur ist die Qualitätsgrundlage des menschlichen Erfolgs. Sei es privat oder im Beruf. Menschen sind und bleiben Beziehungswesen und treffen folglich ihre Entscheidungen immer aus einem Gefühl heraus. Möchten Sie auf diese Ressourcen verzichten und wertvolle Qualifikationen liegen lassen?
Mittels systemischer Organisationsaufstellungen werden unerkannte und unterschätzte Ursachen für schlechte Performance im Unternehmen erkannt und behoben. Aus einer anschließenden Detailanalyse werden konkrete Maßnahmen für einen maßgeschneiderten Umsetzungsplan abgeleitet und festgelegt.
Mit dem integrativen Leadership-Design ISC® bieten wir ein in sich geschlossenes Umsetzungskonzept an, mit welchem auf Handlungs-, Beziehungs- und Erfolgebene eine punktgenaue Organisationsentwicklung und umfassende Klarheit im Führungsprozess ermöglicht wird.
Auf diese Weise zeigen sich häufig ganz neue Ressourcen in der Organisation. Diese können z. B. erfolgreich durch Charismatraining für Führungskräfte, systemisches Coaching, Teamentwicklung und Work-Life-Balance-Seminare für das Unternehmen und die beteiligten Personen ergänzt werden.
Ebenso bieten wir begleitendes Coaching für Führungskräfte und Vorstände in Umstrukturierungsmaßnahmen an.